Orthomolekulare Medizin (OM) und AK

Die AK bietet zusätzlich zu den normalen orthomolekularen Untersuchungsmethoden einen unschätzbaren Vorteil: Man kann sofort die Reaktion des Körpers auf eine fragliche Substanz testen!

Einsatzmöglichkeiten:
> Identifizierung unverträglicher Medikamentenzubereitungen

Dies ist ein Problembereich bei Patienten mit Allergien bzw. Unverträglichkeiten, klinisch-ökologischen Krankheiten, Intoxikationssyndromen u.a.

Häufig ist es nämlich so, dass der Patient die vom Arzt gedachte
orthomolekulare Substanz braucht, aber eben nicht in der Zubereitungsform, in der er sie erhält.

Vor allen Dingen bei Tabletten und Dragees darf nämlich die pharmazeutische Industrie den eigentlichen Wirksubstanzen eine Vielzahl von Begleitstoffen beimengen, ohne diese für Arzt und Patient genau ersichtlich angeben zu müssen.

Bei guter Testung mit AK könnte in so einem Fall zum Beispiel folgendes auftreten: Ein schwacher Testmuskel (z.B. Deltoideus) wird durch eine Vitamin-C-Tablette zuerst stark, dann aber, nachdem die Tablette weitere 25-30 sec. im Mund belassen wird, wieder schwach – und nicht nur er, sondern auch alle übrigen Muskeln.

Dies erklären wir in der AK so, dass der Körper offenbar zuerst über sein orales Rezeptorsystem die therapeutisch wichtige Substanz (Vitamin C) erkennt, was zur Stärkung des schwachen Muskels führt.

Dann aber registriert der Körper auch die übrigen in der Tablette enthaltenen Substanzen: Beispielsweise könnten dies Lactose, Magnesiumstearat, Macrogol 6000, Talkum, Calciumcarbonat,
Methacrylsäure, Copolymerisat Typ A, Polyvidon, Dibutylphthalat, gelbes Wachs, Carnaubawachs, Farbstoffe E 110, E 124 und Geruchsstoffe sein (Zusatzstoffe eines bekannten deutschen Enzympräparates laut „Roter Liste").

Welcher verantwortungsbewusste Therapeut wird nun dem Patienten diese Dragees verschreiben?

Die einzig bio-logische Konsequenz: der Therapeut muss genau wissen, was in welcher Menge in der Medikamentenzubereitung enthalten ist (Positivdeklaration)!

> Aufdeckung von synergistisch/antagonistisch wirksamen Substanzen und ihrer Wirkung auf den Körper

Die AK kann hier helfen: Hat nämlich ein Patient z.B. von der durchaus als positiv zu beurteilenden Substanz Zink derzeit eher zuviel zur Verfügung, so würde ein starker Testmuskel durch die orale Gabe von etwas Zink schwach werden.

Die durch Zink erzielte Schwäche könnte dann z.B. durch Kupfer oder Eisen ausgeglichen werden.Vor allem bei sehr empfindlichen Patienten ist es so möglich, die Therapie durchaus sogar jede Woche der veränderten Reaktionslage des Patienten anzupassen.

Voraussetzung dieser Art von Testung ist natürlich weitestgehende Reinheit der Testpräparate und genaue Kenntnis ihrer Zusammensetzung!