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Soll ich mich gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
In Deutschland wurden bereits über 12.000 Schweinegrippe-Fälle registriert, Tendenz steigend. Um weiteren Infektionen vorzubeugen, soll im Eilverfahren ein neuer Impfstoff auf den Markt kommen, der einen wirksamen Schutz vor dem Virus verspricht. Während beunruhigte Bürger erwartungsvoll einem baldigen Impftermin entgegensehen, häufen sich in Fachkreisen die Zweifel am Nutzen der Impfung.
Wie gefährlich ist die Schweinegrippe?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schreibt der Schweinegrippe ein Pandemierisiko zu, also das Risiko einer länder- und kontinentübergreifenden Ausbreitung. Hier zu Lande scheint man sich dessen jedoch nicht sicher zu sein. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hält sich bedeckt und kann seinerseits noch nicht bestätigen, dass die Schweinegrippe alle für eine Pandemie erforderlichen Kriterien erfüllt. Für den kommenden Winter sagt das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen jedenfalls ein starkes Aufkommen an Schweinegrippe voraus.
Mit genauen Zahlen hält man sich jedoch zurück, da jeder Grippe-Ausbruch einzigartig ist und dadurch konkrete Vorhersagen erschwert. Indes warnt der britische Influenza-Experte Tom Jefferson vom Cochrane-Institut davor, die Gefahren der Schweinegrippe zu überschätzen und unnötige Panik zu verbreiten.
Bei den Schweinegrippe-Fällen in Deutschland war der Krankheitsverlauf bisher mild. Deshalb werden die grippetypischen Beschwerden wie Fieber, Schnupfen, eine verstopfte Nase, Halsschmerzen, Husten und Atemnot vielfach mit fiebersenkenden Arzneien, Schmerzmitteln und Hustenblockern behandelt. Bei Fachleuten herrscht zum Teil sogar die Meinung, dass gesunde Menschen die Schweinegrippe mit Hausmitteln durchstehen können.
Hilft die neue Influenza-Impfung?
Ob die sehnlich erwartete neue Impfung einen wirksamen Schutz vor der Schweinegrippe bietet, ist fraglich. Impfkritiker, die den Impfstoff aufgrund unzureichender Tests für unsicher halten, bezeichnen die geplante Massenimpfung als Großversuch am Menschen. Auch die europäische Arzneimittelbehörde lässt in einem Zulassungsbescheid keinen Zweifel darüber, "dass es nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand keine umfassende Auskunft über die Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneimittels bei normaler Anwendung geben kann".
Und die WHO fordert eine Überwachung der Impfaktionen, da „bei der Produktion einiger Pandemie-Impfstoffe neue Technologien zur Anwendung kommen, die bisher nicht eingehend auf ihre Sicherheit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen“ erforscht wurden.
Was spricht für die Impfung?
Die Impfbefürworter halten eine Impfung für erforderlich, da sich das aktuelle Schweinegrippe-Virus H1N1/09 gegenüber dem H1N1-Virus von 2008 erheblich verändert hat und eine noch stärkere Verbreitung beim Menschen zu befürchten ist. Vor allem Massenimpfungen seien nötig, um die Virusverbreitung einzudämmen und zu verhindern, dass das Virus womöglich jahrzehntelang aktiv bleibt. Möglichen Nebenwirkungen sieht man aufgrund der langjährigen Erfahrungen mit der herkömmlichen Grippeimpfung gelassen entgegen.
Wie gefährlich ist die Schweinegrippe?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schreibt der Schweinegrippe ein Pandemierisiko zu, also das Risiko einer länder- und kontinentübergreifenden Ausbreitung. Hier zu Lande scheint man sich dessen jedoch nicht sicher zu sein. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hält sich bedeckt und kann seinerseits noch nicht bestätigen, dass die Schweinegrippe alle für eine Pandemie erforderlichen Kriterien erfüllt. Für den kommenden Winter sagt das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen jedenfalls ein starkes Aufkommen an Schweinegrippe voraus.
Mit genauen Zahlen hält man sich jedoch zurück, da jeder Grippe-Ausbruch einzigartig ist und dadurch konkrete Vorhersagen erschwert. Indes warnt der britische Influenza-Experte Tom Jefferson vom Cochrane-Institut davor, die Gefahren der Schweinegrippe zu überschätzen und unnötige Panik zu verbreiten.
Bei den Schweinegrippe-Fällen in Deutschland war der Krankheitsverlauf bisher mild. Deshalb werden die grippetypischen Beschwerden wie Fieber, Schnupfen, eine verstopfte Nase, Halsschmerzen, Husten und Atemnot vielfach mit fiebersenkenden Arzneien, Schmerzmitteln und Hustenblockern behandelt. Bei Fachleuten herrscht zum Teil sogar die Meinung, dass gesunde Menschen die Schweinegrippe mit Hausmitteln durchstehen können.
Hilft die neue Influenza-Impfung?
Ob die sehnlich erwartete neue Impfung einen wirksamen Schutz vor der Schweinegrippe bietet, ist fraglich. Impfkritiker, die den Impfstoff aufgrund unzureichender Tests für unsicher halten, bezeichnen die geplante Massenimpfung als Großversuch am Menschen. Auch die europäische Arzneimittelbehörde lässt in einem Zulassungsbescheid keinen Zweifel darüber, "dass es nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand keine umfassende Auskunft über die Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneimittels bei normaler Anwendung geben kann".
Und die WHO fordert eine Überwachung der Impfaktionen, da „bei der Produktion einiger Pandemie-Impfstoffe neue Technologien zur Anwendung kommen, die bisher nicht eingehend auf ihre Sicherheit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen“ erforscht wurden.
Was spricht für die Impfung?
Die Impfbefürworter halten eine Impfung für erforderlich, da sich das aktuelle Schweinegrippe-Virus H1N1/09 gegenüber dem H1N1-Virus von 2008 erheblich verändert hat und eine noch stärkere Verbreitung beim Menschen zu befürchten ist. Vor allem Massenimpfungen seien nötig, um die Virusverbreitung einzudämmen und zu verhindern, dass das Virus womöglich jahrzehntelang aktiv bleibt. Möglichen Nebenwirkungen sieht man aufgrund der langjährigen Erfahrungen mit der herkömmlichen Grippeimpfung gelassen entgegen.