Den gereizten Darm besänftigen
Menschen, die unter einem Reizdarm leiden, wissen, wie sehr Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall das Leben erschweren und den Alltag beeinträchtigen können – nicht nur, weil das allgemeine Wohlbefinden leidet. Denn der Reizdarm ist mehr als eine Befindlichkeitsstörung. Doch bislang weiß keiner so recht, was genau einen Reizdarm verursacht. Deshalb ist die Behandlung auch schwierig, das Ergebnis für die betroffenen Patienten meist unbefriedigend. Wer sich auf natürlichem Weg Linderung verschaffen will, kann bei der Komplementär- und Alternativmedizin fündig werden.
Der Reizdarm ist eine Funktionsstörung des Verdauungssystems, die in Europa weit verbreitet ist. Typische Beschwerden sind ein Blähbauch oder Völlegefühl, Probleme mit dem Stuhlgang und/oder starke Bauchschmerzen, die nicht selten mit Sodbrennen und Übelkeit einhergehen. Leider bleibt es oft nicht dabei; denn diese Beschwerden können Rücken-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schlafstörungen und Nervosität nach sich ziehen. Körperliche Ursachen finden sich in den wenigsten Fällen, und herkömmliche Medikamente helfen nur begrenzt. Inzwischen geht man davon aus, dass der Reizdarm nicht allein eine lokale Störung ist, sondern Psyche, Nerven und Immunsystem am Krankheitsgeschehen beteiligt sind.
Daneben spielen Ernährung (z.B. sehr fetthaltige Speisen) und Essverhalten (z.B. zu schnelles Essen) ebenso eine Rolle wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. gegen Milch- oder Fruchtzucker – Laktose- und Fruktose-Intoleranz). Eine US-amerikanische Studie zeigte, dass fast ein Drittel der Reizdarmpatienten ihre Beschwerden verringern konnten, indem sie auf fruktosehaltige Lebensmittel verzichteten.
Wie sieht die übliche Therapie aus?
Die herkömmliche Reizdarmbehandlung besteht neben der Ernährungsumstellung aus einer medikamentösen und psychologischen Therapie sowie regelmäßiger Bewegung. Festgestellt werden muss, welche Lebensmittel zu Problemen führen, um die Ernährung entsprechend umzustellen. Parallel wird die geschädigte Darmflora wiederhergestellt. Sport kurbelt die Darmaktivität an, und die psychologische Betreuung fördert die seelische Ausgeglichenheit, die Reizdarm-Patienten bekanntermaßen hilft.
Was bietet die Naturheilkunde?
Die Naturheilkunde setzt bei Reizdarmbeschwerden traditionell auf pflanzliche Arzneimittel, so z.B. mit Wirkstoffen der Artischocke, Kamille, Mariendistel oder Pfefferminze. Mittlerweile liegen 75 verlässliche Studien zu Pflanzenpräparaten vor, die für 40 Prozent der getesteten Arzneimittel einen deutlichen Rückgang der Reizdarmbeschwerden nachweisen konnten. Ergänzend zu herkömmlichen Behandlungsmethoden erhöhten die Pflanzenpräparate außerdem den Therapieerfolg.
Besonders zu nennen ist Curcuma, ein Ingwergewächs, dessen Substanz Curcumin in Curry-Gewürzen enthalten ist. Mehrere Studien belegen, dass Curcuma die Krankheitssymptome bei 60 bis 70 Prozent der Reizdarmpatienten lindern kann. Daneben helfen auch Vitalpilze, Verdauung und Darmflora zu normalisieren. Gleichzeitig schützen sie vor Infekten sowie Entzündungen und beruhigen die Nerven.
Erwiesenermaßen wirken sich auch Laktobazillen (probiotische Bakterien) positiv auf das Reizdarmsyndrom aus. Sie beugen Durchfall und Verstopfung vor, regeln die Verdauung und unterstützen das Immunsystem. Laktobazillen kann man bequem als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen oder z.B. in Form von probiotischem Joghurt (als Joghurt nur, sofern keine Laktose-Intoleranz vorliegt). Mehr als 10 Studien belegen die Wirksamkeit solcher Joghurtprodukte, wenn man über mehrere Wochen mindestens zwei davon isst. Das gilt besonders für Patienten, die über seltenen Stuhlgang klagen.
Was empfiehlt sich außerdem?
Da ein kranker Darm Nährstoffe weniger gut aufnimmt als ein gesunder, haben Reizdarmpatienten oft einen Mangel an Vitamin C oder B-Vitaminen sowie an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Selen und Zink. Die Laboruntersuchung beim Arzt zeigt, welche Nährstoffe fehlen.
So kann der Mangel mit entsprechenden Speisen und Nahrungsergänzungsmitteln gezielt ausgeglichen werden, um Folgeerkrankungen vorzubeugen. Ergänzend empfehlen sich Omega-3-Fettsäuren, weil sie einerseits Darmentzündungen entgegenwirken, andererseits einen positiven Einfluss auf Nerven und Psyche haben, was für Reizdarmpatienten zuträglich ist.
Daneben gibt es weitere einfache Dinge, die helfen:
Der Reizdarm ist eine Funktionsstörung des Verdauungssystems, die in Europa weit verbreitet ist. Typische Beschwerden sind ein Blähbauch oder Völlegefühl, Probleme mit dem Stuhlgang und/oder starke Bauchschmerzen, die nicht selten mit Sodbrennen und Übelkeit einhergehen. Leider bleibt es oft nicht dabei; denn diese Beschwerden können Rücken-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schlafstörungen und Nervosität nach sich ziehen. Körperliche Ursachen finden sich in den wenigsten Fällen, und herkömmliche Medikamente helfen nur begrenzt. Inzwischen geht man davon aus, dass der Reizdarm nicht allein eine lokale Störung ist, sondern Psyche, Nerven und Immunsystem am Krankheitsgeschehen beteiligt sind.
Daneben spielen Ernährung (z.B. sehr fetthaltige Speisen) und Essverhalten (z.B. zu schnelles Essen) ebenso eine Rolle wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. gegen Milch- oder Fruchtzucker – Laktose- und Fruktose-Intoleranz). Eine US-amerikanische Studie zeigte, dass fast ein Drittel der Reizdarmpatienten ihre Beschwerden verringern konnten, indem sie auf fruktosehaltige Lebensmittel verzichteten.
Wie sieht die übliche Therapie aus?
Die herkömmliche Reizdarmbehandlung besteht neben der Ernährungsumstellung aus einer medikamentösen und psychologischen Therapie sowie regelmäßiger Bewegung. Festgestellt werden muss, welche Lebensmittel zu Problemen führen, um die Ernährung entsprechend umzustellen. Parallel wird die geschädigte Darmflora wiederhergestellt. Sport kurbelt die Darmaktivität an, und die psychologische Betreuung fördert die seelische Ausgeglichenheit, die Reizdarm-Patienten bekanntermaßen hilft.
Was bietet die Naturheilkunde?
Die Naturheilkunde setzt bei Reizdarmbeschwerden traditionell auf pflanzliche Arzneimittel, so z.B. mit Wirkstoffen der Artischocke, Kamille, Mariendistel oder Pfefferminze. Mittlerweile liegen 75 verlässliche Studien zu Pflanzenpräparaten vor, die für 40 Prozent der getesteten Arzneimittel einen deutlichen Rückgang der Reizdarmbeschwerden nachweisen konnten. Ergänzend zu herkömmlichen Behandlungsmethoden erhöhten die Pflanzenpräparate außerdem den Therapieerfolg.
Besonders zu nennen ist Curcuma, ein Ingwergewächs, dessen Substanz Curcumin in Curry-Gewürzen enthalten ist. Mehrere Studien belegen, dass Curcuma die Krankheitssymptome bei 60 bis 70 Prozent der Reizdarmpatienten lindern kann. Daneben helfen auch Vitalpilze, Verdauung und Darmflora zu normalisieren. Gleichzeitig schützen sie vor Infekten sowie Entzündungen und beruhigen die Nerven.
Erwiesenermaßen wirken sich auch Laktobazillen (probiotische Bakterien) positiv auf das Reizdarmsyndrom aus. Sie beugen Durchfall und Verstopfung vor, regeln die Verdauung und unterstützen das Immunsystem. Laktobazillen kann man bequem als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen oder z.B. in Form von probiotischem Joghurt (als Joghurt nur, sofern keine Laktose-Intoleranz vorliegt). Mehr als 10 Studien belegen die Wirksamkeit solcher Joghurtprodukte, wenn man über mehrere Wochen mindestens zwei davon isst. Das gilt besonders für Patienten, die über seltenen Stuhlgang klagen.
Was empfiehlt sich außerdem?
Da ein kranker Darm Nährstoffe weniger gut aufnimmt als ein gesunder, haben Reizdarmpatienten oft einen Mangel an Vitamin C oder B-Vitaminen sowie an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Selen und Zink. Die Laboruntersuchung beim Arzt zeigt, welche Nährstoffe fehlen.
So kann der Mangel mit entsprechenden Speisen und Nahrungsergänzungsmitteln gezielt ausgeglichen werden, um Folgeerkrankungen vorzubeugen. Ergänzend empfehlen sich Omega-3-Fettsäuren, weil sie einerseits Darmentzündungen entgegenwirken, andererseits einen positiven Einfluss auf Nerven und Psyche haben, was für Reizdarmpatienten zuträglich ist.
Daneben gibt es weitere einfache Dinge, die helfen:
- abends möglichst nicht mehr nach 18 Uhr essen,
- sich ausreichend bewegen, auch nach den Mahlzeiten (z.B. spazieren gehen oder joggen),
- Stress abbauen und alles vermeiden, was einem nicht gut tut oder nicht bekommt,
- ein Ernährungstagebuch führen, um Unverträglichkeiten auszumachen,
- mit einem Therapeuten einen individuellen Ernährungsplan zusammenstellen und vor allem …
- sich an die Empfehlungen halten!
AI