Mikronährstoffe im Spiegel psychischer Erkrankungen
Psychische Krankheiten wie Depressionen und ADHS sind aufgrund ihrer weiten Verbreitung heute in aller Munde. Und die Winterdepression steht bei vielen auch schon wieder vor der Tür. Die medizinische Praxis zeigt, dass solche Störungen oftmals mit einem Nährstoffmangel einhergehen und die ausreichende Versorgung mit bestimmten Vitaminen, Mineralien und Fettsäuren eine wichtige Rolle spielt: Einerseits hilft sie, wirksam vorzubeugen. Andererseits kann sie bestehende Beschwerden lindern.
Bei der Behandlung psychischer Störungen kommen zunehmend alternative Methoden zum Einsatz. Eine britische Studie konnte für etliche Substanzen und Pflanzenstoffe, die in der psychiatrischen Praxis regelmäßig verwendet werden, eine Wirksamkeit nachweisen. Konkret zeigte sich beispielsweise, dass Passionsblume und Baldrian wirksame Beruhigungsmittel sind und Johanniskraut, Selen sowie Folsäure gegen Depressionen helfen. Neben solch allgemeinen Untersuchungen gibt es inzwischen eine Vielzahl spezieller Studien, die sich gezielt mit einzelnen psychischen Störungen befassen und interessante Ergebnisse liefern.
Depressionen bei Erwachsenen
Vitamin B12, das in großer Menge vor allem in Kalbs- und Schweineleber, aber auch in Blutwurst und Blaualgen (Spirulina) vorkommt, kann schwere Depressionen lindern, so das Fazit einer finnischen Studie. Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen, wurden die Blutwerte von 115 Patienten vor und nach einer sechsmonatigen Vitaminbehandlung miteinander verglichen. Bei den Patienten, deren Depressionen sich während der Behandlung gebessert hatten, fanden sich abschließend höhere Vitamin-B12-Werte.
Aber nicht nur Vitamin B12 scheint wichtig zu sein. Einer kanadischen Studie zufolge haben sich speziell bei Frauen während und nach der Schwangerschaft Omega-3-Fettsäuren als besonders wertvoll erwiesen. Die Forscher stellten fest, dass in dieser Phase zu niedrige Omega-3-Werte das Risiko für Depressionen erhöhen. Im Umkehrschluss kann der Verzehr von Omega-3-haltigen Lebensmitteln wie Nüssen, fettreichem Fisch (z. B. Lachs, Hering oder Makrele) und natürlich auch dem altbewährten Lebertran, der aus Fischöl gewonnen wird, die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Depression verringern.
Neben dem Mangel an Omega-3-Fettsäuren spielen natürlich auch andere Faktoren eine Rolle, so z. B. die genetische Veranlagung, verschiedene Umweltfaktoren und soziale, psychische sowie biologische Umstände. Die Ernährung scheint jedoch ein zentraler Punkt zu sein, weil im Zusammenhang mit Depressionen während und nach der Schwangerschaft immer wieder Mangelerscheinungen festgestellt werden.
Eine Untersuchung ergab bei Schwangeren vor allem die unzureichende Zufuhr von B-Vitaminen, Eisen, Folsäure, Kalzium und Zink. Zugleich zeigte sich, dass ein Nährstoffmangel Depressionen während und nach der Schwangerschaft begünstigen kann. Deshalb ist es für die betroffenen Frauen sehr wichtig, ihre besondere körperliche Situation ausreichend zu berücksichtigen und sich ausgewogen und vor allem nährstoffreich zu ernähren.
Bei der Behandlung psychischer Störungen kommen zunehmend alternative Methoden zum Einsatz. Eine britische Studie konnte für etliche Substanzen und Pflanzenstoffe, die in der psychiatrischen Praxis regelmäßig verwendet werden, eine Wirksamkeit nachweisen. Konkret zeigte sich beispielsweise, dass Passionsblume und Baldrian wirksame Beruhigungsmittel sind und Johanniskraut, Selen sowie Folsäure gegen Depressionen helfen. Neben solch allgemeinen Untersuchungen gibt es inzwischen eine Vielzahl spezieller Studien, die sich gezielt mit einzelnen psychischen Störungen befassen und interessante Ergebnisse liefern.
Depressionen bei Erwachsenen
Vitamin B12, das in großer Menge vor allem in Kalbs- und Schweineleber, aber auch in Blutwurst und Blaualgen (Spirulina) vorkommt, kann schwere Depressionen lindern, so das Fazit einer finnischen Studie. Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen, wurden die Blutwerte von 115 Patienten vor und nach einer sechsmonatigen Vitaminbehandlung miteinander verglichen. Bei den Patienten, deren Depressionen sich während der Behandlung gebessert hatten, fanden sich abschließend höhere Vitamin-B12-Werte.
Aber nicht nur Vitamin B12 scheint wichtig zu sein. Einer kanadischen Studie zufolge haben sich speziell bei Frauen während und nach der Schwangerschaft Omega-3-Fettsäuren als besonders wertvoll erwiesen. Die Forscher stellten fest, dass in dieser Phase zu niedrige Omega-3-Werte das Risiko für Depressionen erhöhen. Im Umkehrschluss kann der Verzehr von Omega-3-haltigen Lebensmitteln wie Nüssen, fettreichem Fisch (z. B. Lachs, Hering oder Makrele) und natürlich auch dem altbewährten Lebertran, der aus Fischöl gewonnen wird, die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Depression verringern.
Neben dem Mangel an Omega-3-Fettsäuren spielen natürlich auch andere Faktoren eine Rolle, so z. B. die genetische Veranlagung, verschiedene Umweltfaktoren und soziale, psychische sowie biologische Umstände. Die Ernährung scheint jedoch ein zentraler Punkt zu sein, weil im Zusammenhang mit Depressionen während und nach der Schwangerschaft immer wieder Mangelerscheinungen festgestellt werden.
Eine Untersuchung ergab bei Schwangeren vor allem die unzureichende Zufuhr von B-Vitaminen, Eisen, Folsäure, Kalzium und Zink. Zugleich zeigte sich, dass ein Nährstoffmangel Depressionen während und nach der Schwangerschaft begünstigen kann. Deshalb ist es für die betroffenen Frauen sehr wichtig, ihre besondere körperliche Situation ausreichend zu berücksichtigen und sich ausgewogen und vor allem nährstoffreich zu ernähren.