Niacinamid - Nicht nur einfach ein weiteres B-Vitamin
Niacinamid (auch Nicotinamid genannt) ist eine der beiden Formen von Vitamin B3. Die andere Form ist Niacin, auch Nicotinsäure genannt. Niacinamid und Niacin können zur Vorbeugung oder zum Beheben eines Vitamin-B3-Mangels verwendet werden. Es gibt aber Unterschied zwischen diesen beiden Verbindungen.
Im Gegensatz zu Niacin hat Niacinamid keine unterstützende Wirkung auf den Fettstoffwechsel, verursacht keinen Flush und hat keinen negativen Einfluss auf den Serum-Harnsäurespiegel. Außerdem scheint Niacinamid die Leber weniger zu belasten als Niacin und keine nachteilige Wirkung auf den Blutzucker zu haben.*
Als Teil des ubiquitären Coenzyms Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid (NAD) ist Niacinamid direkt involviert in alle vitalen Stoffwechselabläufe – einschließlich der Synthese von Adenosin-Triphospat (ATP), der wichtigsten Speicherform des Körpers für Energie. In einer tierexperimentellen Studie wurde festgestellt, dass Niacinamid eine Rolle spielt im Stoffwechsel des Serotonins, einem Neurotransmitter, der bekanntlich einen Einfluss auf die Stimmung und den Appetit hat.1*
Niacinamid hat außerdem einen positiven Einfluss auf die Gelenkfunktion, der Wirkmechanismus ist allerdings nicht bekannt. In einer Doppelblind-Studie an männlichen Personen verbesserten Niacinamid-Gaben (6-mal täglich 500 mg über 12 Wochen) das Ausmaß der Gelenkbeweglichkeit signifikant und senkten - ebenfalls signifikant - die Erythrozyten-Sedimentationsrate, was auf eine unterstützende Wirkung auf eine gesunde inflammatorische Balance schließen lässt. 2*
Niacinamid schützt Berichten zufolge die Gesundheit der pankreatischen Beta-Zellen, bzw. scheint bei manchen Personen die Funktion der Beta-Zellen zu schützen.3 Interessanterweise glaubt man, dass der Wirkmechanismus von Niacinamid auf einer Erhöhung des NAD-Spiegels in den pankreatischen Beta-Zellen beruht.4
Auch wurde von einem positiven Einfluss von Niacinamid auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse und den Insulin-Stoffwechsel berichtet.5 So kommt der positive Einfluss von Niacinamid auf gesunde Blutzucker-Spiegel vermutlich über zwei verschiedene Wirkmechanismen zustande.*
Niacinamid hat ganz klar das Potenzial dazu, sich auf den Verlauf einer Reihe von Gesundheitszuständen positiv auszuwirken. Die aktuelle Literatur zeigt, dass das B-Vitamin das Gehirn, die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse und der Gelenke unterstützt. In Anbetracht der Tatsache, dass Niacinamid der essenzielle Teil von NAD, dem Coenzym in allen lebenden Zellen, und das vitale Redox-Agens im menschlichen Stoffwechsel ist, hat die wissenschaftliche Abklärung des vollen Potenzials dieses Vitamins gerade erst begonnen.*
Literatur
Nur zur Information. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen zur Gesundheit an Ihren Arzt.
* Diese Aussagen wurden von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) noch nicht überprüft. Die Produkte sind nicht für die Diagnostik, Therapie, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.
Im Gegensatz zu Niacin hat Niacinamid keine unterstützende Wirkung auf den Fettstoffwechsel, verursacht keinen Flush und hat keinen negativen Einfluss auf den Serum-Harnsäurespiegel. Außerdem scheint Niacinamid die Leber weniger zu belasten als Niacin und keine nachteilige Wirkung auf den Blutzucker zu haben.*
Als Teil des ubiquitären Coenzyms Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid (NAD) ist Niacinamid direkt involviert in alle vitalen Stoffwechselabläufe – einschließlich der Synthese von Adenosin-Triphospat (ATP), der wichtigsten Speicherform des Körpers für Energie. In einer tierexperimentellen Studie wurde festgestellt, dass Niacinamid eine Rolle spielt im Stoffwechsel des Serotonins, einem Neurotransmitter, der bekanntlich einen Einfluss auf die Stimmung und den Appetit hat.1*
Niacinamid hat außerdem einen positiven Einfluss auf die Gelenkfunktion, der Wirkmechanismus ist allerdings nicht bekannt. In einer Doppelblind-Studie an männlichen Personen verbesserten Niacinamid-Gaben (6-mal täglich 500 mg über 12 Wochen) das Ausmaß der Gelenkbeweglichkeit signifikant und senkten - ebenfalls signifikant - die Erythrozyten-Sedimentationsrate, was auf eine unterstützende Wirkung auf eine gesunde inflammatorische Balance schließen lässt. 2*
Niacinamid schützt Berichten zufolge die Gesundheit der pankreatischen Beta-Zellen, bzw. scheint bei manchen Personen die Funktion der Beta-Zellen zu schützen.3 Interessanterweise glaubt man, dass der Wirkmechanismus von Niacinamid auf einer Erhöhung des NAD-Spiegels in den pankreatischen Beta-Zellen beruht.4
Auch wurde von einem positiven Einfluss von Niacinamid auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse und den Insulin-Stoffwechsel berichtet.5 So kommt der positive Einfluss von Niacinamid auf gesunde Blutzucker-Spiegel vermutlich über zwei verschiedene Wirkmechanismen zustande.*
Niacinamid hat ganz klar das Potenzial dazu, sich auf den Verlauf einer Reihe von Gesundheitszuständen positiv auszuwirken. Die aktuelle Literatur zeigt, dass das B-Vitamin das Gehirn, die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse und der Gelenke unterstützt. In Anbetracht der Tatsache, dass Niacinamid der essenzielle Teil von NAD, dem Coenzym in allen lebenden Zellen, und das vitale Redox-Agens im menschlichen Stoffwechsel ist, hat die wissenschaftliche Abklärung des vollen Potenzials dieses Vitamins gerade erst begonnen.*
Literatur
- Mohler H, Polc P, Cumin R, et al. Nicotinamide is a brain constituent with benzodiazepine-like actions. Nature 1979;278:563-565.
- Jonas WB, Rapoza CP, Blair WF. The effect of niacinamide on osteoarthritis: a pilot study. Inflamm Res 1996;45:330-334.
- Mandrup-Poulsen T, Reimers JI, Andersen HU, Pociot F, Karlsen AE, et al. Nicotinamide treatment in the prevention of insulin-dependent diabetes mellitus. Diabetes Metab Rev 1993;9:295-309.
- Vague P, Vialettes B, Lassmann-Vague V, Vallo JJ. Nicotinamide may extend remission phase in insulin-dependent diabetes. Lancet 1987;1:619-620.
- Polo V, Saibene A, Pontiroli AE. Nicotinamide improves insulin secretion and metabolic control in lean type 2 diabetic patients with secondary failure to sulphonylureas. Acta Diabetol 1998;35:61-64.
Nur zur Information. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen zur Gesundheit an Ihren Arzt.
* Diese Aussagen wurden von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) noch nicht überprüft. Die Produkte sind nicht für die Diagnostik, Therapie, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.